Ein Palm Beach Apartment aus den 1960er Jahren von Jennifer Hunter erhält ein revitalisiertes Farbschema
Jennifer Hunter nahm in Palm Beach einige ganz besondere Kunden auf: ihre Eltern. Angesichts der Tatsache, dass der in Manhattan ansässige Designer ein Praktikum bei dem verstorbenen legendären Designer Albert machte Hadley, ein Liebling der Gesellschaft von Palm Beach, ihre Ästhetik ist auf die Architektur ausgerichtet und Gebietsschema. „Das Gebäude ist ein typisches Palm Beach Apartment aus den 1960er Jahren“, sagt die Gründerin von Jennifer Hunter Design.
Da das Haus komplett renoviert wurde, bevor ihre Eltern es kauften, war Hunters Engagement rein dekorativ. „Es war ein typisches Bauherrenhaus, das dringend Charakter brauchte“, sagt sie. Ihre Vision, es zu beleben? Old World Palm Beach mit einem Twist in Farbkombinationen und Musterkombinationen.
Hunter milderte die typische Pink- und Grünpalette von Palm Beach, indem er Grün in ein wässriges Türkis und Hot Pink in einen Zuckerwatte-Farbton verwandelte. „Aqua ist etwas unerwarteter, aber dennoch wirkungsvoll“, sagt der Designer. Hunter zieht beide Farben durch das gesamte Schema und wiederholt auch Formen – Muscheln sind ein Favorit – um einen reibungslosen Fluss von Raum zu Raum zu schaffen. „Ich erzähle eine zusammenhängende Geschichte“, bemerkt sie.
Muster ist auch Teil der Geschichte. Hunter gleicht kräftige geometrische Momente mit weicheren Silhouetten und organischen Mustern aus. Zum Beispiel mischt sie im Wohnzimmer Polster in Streifen, Punkten und Pfeilspitzen mit einem Teppich mit griechischem Schlüsselmuster. „Bei Design geht es darum, eine Konversation zwischen den Teilen zu schaffen, die Sie zusammenfügen“, sagt sie. „Sie müssen miteinander reden“
Wohnzimmer
Oben gezeigt.
Sofabezug: Brunschwig & Fils Ventron Woven in Aqua. Couchtisch: Oomph. Ottoman-Polsterung: Alan Campbell Jacks II in French Green/Türkis. Surfbrett: Natürliche Kuriositäten. Medienschrank: Bungalow 5.
Esszimmer

Ein maßgefertigter Säulentisch von Jennifer Hunter Design ist substanzieller als der übliche Bistrotisch und bietet mit den klassischen gewebten Frontgate-Stühlen ein erdendes Element. Kronleuchter: Circa Beleuchtung.
Küche

Ein kühler Kachel-Backsplash zieht die vom Meer inspirierten Töne aus benachbarten Räumen an.
Primäres Schlafzimmer

„Dieses Kopfteil ist der Anker, der das Blau und die Korallen im ganzen Raum verbindet“, sagt Hunter. „Ich liebe es, klassische Silhouetten zu nehmen und zeitgenössische Muster und Farben aufzuspielen, um ihnen neues Leben einzuhauchen!“
Polsterung Kopfteil: Brunschwig & Fils Kaitag Warp Print in Aqua. Bank: Maggie Cruz. Chaiselongue-Polsterung: Sister Parish Appleton in Robin’s Egg Blue/Paprika. Fensterbehandlungen: Pindler-Leinen und farbige Gardinen. Lampen: Vintage von Chairish.
Badezimmer

Zanzibar Trellis wallcovering von Schumacher, in Blush, stellt ein fast architektonisches Element in dem kleinen Raum dar.
Gästezimmer

„Das Gästezimmer ist definitiv mein Lieblingszimmer im Haus“, sagt Hunter. „Wann immer jemand diesen Raum betritt, schnappen sie vor Aufregung nach Luft! Die Lucite-Aufbewahrungstruhe ist eine subtile zeitgemäße Gegenüberstellung zu den traditionellen Bettrahmen aus gedrechseltem Holz, die eine frische Interpretation des Designs von Jenny Lind darstellen.
Hintergrundbild: Paule Marrot. Betten: Kiste & Kinder. Teppich: Stark Missoni Mela. Fensterbehandlungen: Brunschwig & Fils Les Touches in Aqua mit Pindler-Scheren. Beleuchtung: Ca. Papagei: Vintage Mario Lopez.
Fragen und Antworten
Haus schön: Was hat Ihr Design inspiriert?
Jennifer Hunter-Design: Old World Palm Beach, aber wir haben es für die heutige Lebensweise neu erfunden. Ich brachte Motive ein, die das tropische Strandleben durch eine lustige, zeitgenössische Linse nachahmen, indem ich eine Mischung aus Mustern und Materialien verwendete und die Farbschemata neu erfand.
HP: Wie hat die Architektur das Design beeinflusst?
JHD: Besonders einzigartig ist die Architektur mit ihrer S-förmigen Struktur, die von jedem Zimmer aus einen Blick auf das Wasser bietet. Im Speisesaal dreht sich beispielsweise alles um die Aussicht. Wir greifen das Konzept des Lebens im Freien auf, indem wir Bistrostühle und Sonnenschirmlampen verwenden. Leinenvorhänge lassen das reichlich vorhandene natürliche Licht des Raums auf subtile und weiche Weise in den Raum eindringen.
HP: Gab es besondere funktionale Überlegungen?
JHD: Das Heim muss für meine Eltern im Alltag funktionieren, aber auch funktionieren, wenn ich mit meinem Mann und zwei Mädchen zu Besuch bin. Ich habe eine Gästesuite mit zwei Queensize-Betten, einer kleinen Kochnische im Schrank und einem lässigeren Wohnbereich neben dem Gästezimmer eingerichtet.
HP: Was war die größte Investition?
JHD: Der Großteil des Budgets floss in maßgefertigte Möbel und Textilien. Wir haben im ganzen Haus alle meine Lieblingstextilmarken verwendet, darunter Schumacher, Brunschwig & Fils und Sister Parish.
Um Einsparungen zu erzielen, haben wir alle vorhandenen Küchen- und Badezimmereinrichtungen und -materialien unverändert gelassen und nur dekorative Elemente wie Tapeten hinzugefügt. Wir haben auch viele Vintage-Akzente und Accessoires bezogen.
HP: Wie macht man eine so kühne Tapete zum Funktionieren?
JHD: Wir haben Stoffe verwendet, die subtil und dennoch komplementär zu dieser Tapete mit Wow-Faktor sind. Dieser Raum ist ein großartiges Beispiel dafür, anspruchsvolles Design mit einem spielerischen Ansatz in Einklang zu bringen.
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